Wie es zu diesem Buch kam:

 

Aus lauter Langeweile hatte ich in den Sommerferien 2002 angefangen, mir diese Geschichte auszudenken.
Ich habe einen Lieblingsplatz, in einem Wald ganz in der Nähe meines Zuhauses. Dort sitze ich gerne und lasse einfach mal meine Gedanken schweifen und meine Seele baumeln. Und dort fiel mir auch die Geschichte von Jela und ihrer Reise ins Land der Elfen ein.

Und weil ich nichts Besseres zu tun hatte, fing ich an, diese Geschichte aufzuschreiben. Nachdem das zweite Kapitel fertig war, gab ich alles meiner Mutter zu lesen. Und sie war ganz begeistert davon.

Kurz darauf gingen wir zu einem Hoffest, das im Nachbarort stattfand. Dort trat der Schriftsteller Stefan Gemmel mit seinen Lesungen auf. Er hatte auch einen kleinen Bücherstand auf der Wiese und meine Mutter zog mich dort hin. Ich wusste erst gar nicht, was sie dort wollte, doch dann begann sie, Stefan alles von meiner Elfen-Geschichte zu erzählen. Immerhin hatte er ja auch ein Elfenbuch in seinem Angebot.

Mir war das alles total peinlich. Doch Stefan schlug mir vor, ihm meine Geschichte zu schicken. Kann ja nichts schaden, dachte ich nur und gab ihm die beiden Kapitel.

Als er dann ein paar Tage später anrief, war er ganz begeistert. Meine Geschichte hatte ihm so gut gefallen, dass er mich in einer seiner Schreibwerkstätten haben wollte. Diese war zwar nur für Jugendliche ab 14 Jahren gedacht, doch Stefan war es wichtig, dass ich daran teilnahm.

Und schließlich schlug er mir vor, mich beim Fertigstellen des Buches zu unterstützen.
Ich schrieb weiter an der Geschichte und zwischendurch tauchte Stefan immer wieder bei mir Zuhause auf und wir besprachen die Kapitel.

Dann hatte Stefan die Idee, alles seinem Verlag, edition zweihorn, zu schicken. Und die waren dann ebenfalls begeistert.


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